Ontoprise baut im Interesse seiner Kunden seine Technologieführerschaft im Bereich der Ontologieverarbeitung und der semantischen Anwendungen stetig aus. Deshalb steht ontoprise in ständigem Austausch mit Forschungseinrichtungen weltweit und setzt auf die wissenschaftlichen Zusammenarbeit und Spitzenforschung in ausgewählten Projekten.

Ontoprise ist zurzeit aktiv in folgenden Forschungsprojekten mit namhaften Partnern wie z.B. AUDI, BAE, BMW, DaimlerChrysler, Deutsche Telekom, DFKI, empolis, FIAT, Fraunhofer, FZI Karlsruhe, Intel, Renault, Rolls-Royce, SAP, Siemens, Software AG, Technische Universität München, Universität Karlsruhe (TH), ….

Ein wesentliches Problem, welches sich bei dem Einsatz semantischer Technologien in der Datenintegration ergibt, ist die Erstellung korrekter Mapping-Regeln zwischen Daten- und Integrationsontologie. Im Rahmen des BMBF Verbundprojektes MappingAssistant wird ein Tool entwickelt, das zur Lösung der hierbei auftretenden Probleme auf einem neuartigen halbautomatischen Lösungsansatz aufsetzt.

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf unserer Projektseite.

 

 

Semantischer Informationsmediator für den skalierbaren Zugriff auf verteilte heterogene Daten und ihre kollaborative Analyse

 

Innovation in komplexen Anwendungsbereichen wie im Automobilbau, in den Life Sciences oder der Marktforschung benötigt Wissen aus einer Vielzahl von Quellen: Dokumente aus verschiedenen Abteilungen und (semi-) strukturierte Informationen aus verteilt vorliegenden Datenbanken werden gesucht, integriert und einer Datenanalyse zugeführt. Unternehmen, die flexibel am Markt agieren möchten (Real-Time Enterprises), müssen diese Daten agil verbinden und analysieren, auch wenn sie semantisch heterogen vorliegen, ihre Struktur sich oft ändern kann und man bei ihrem Zugriff physikalisch verteilt arbeitende Rechnersysteme ansprechen muss. Die Suche nach und die Analyse von Daten ist dabei ein kollaborativer Prozess mehrerer und häufig sogar vieler Wissensarbeiter, die Begrifflichkeiten, Vorgehensweisen und Analyseresultate miteinander teilen.

 

Existierende IT-Infrastrukturen können dieses Problem bisher aber nicht agil lösen. Eine typische Enterprise-Suche erlaubt die föderierte Suche, ermöglicht aber keine strukturelle Beschreibung von Zusammenhängen in Daten. Data Warehouse-Ansätze stellen relevante Daten bereit, beruhen aber auf einem starren, unflexiblen Informationsmodell, das schnell veraltet und die Daten auf einer technologischen Ebene modelliert, statt sie aufgabenbezogen miteinander in Bezug zu setzen.

 

Um dieses Problem zu lösen wird mit der Collaboration Cloud ein neuartiger, semantischer Informationsmediator entwickelt, der skalierbaren Zugriff auf verteilt vorliegende heterogene Datenbestände für das Finden von Wissen und die Analyse von Daten erlaubt und sich hierfür neuester Technologien wie dem Data Mining, dem Semantic Computing und dem Cloud Computing bedient. Dabei erlaubt die Collaboration Cloud das Teilen von Daten, Zwischenergebnissen und Analyseresultaten, die Bereitstellung von Analysehistorien für die kritische Bewertung von Resultaten, die Wiederverwendung von Analyseschritten und die Übergabe von Daten zwischen Analysesystemen.

 

Weitere Informationen zu CollabCloud finden Sie unter www.collaborationcloud.de.

 

ONTORULE (ONTOlogies meet business RULEs) is a large-scale integrating project (IP) partially funded by the European Union's 7th Framework Programmen under the Information and Communication Technologies (ICT) Call 3 (ICT-231875).

Leading vendors of knowledge-based systems and a handful of top research institutions join their efforts to develop the technology that will empower business policies in the enterprise of the future. Two large companies are the test-beds that ensure the success and business impact of the technology produced by ONTORULE.

 

Further information can be found at the official webpage of the project: ontorule-project.eu

 

 
THESEUS is a research program initiated by the Federal Ministry of Economy and Technology (BMWi), with the goal of developing a new Internet-based infrastructure in order to better use and utilize the knowledge available on the Internet. The focus of the research program is on semantic technologies. Using these technologies, computer programs can intelligently comprehend the context in which data were stored and draw logical inferences from the contents and auto­nomously recognize and produce connections between various pieces of information from different sources. In this new semantic infrastructure, companies will also be able to communicate more efficiently with other companies and, more to the point, with their customers as well as consumers in the future. THESEUS is therefore contributing to the creation of a knowledge- and IT-based service economy (Internet of services).

TEXO is a sub-project within the THESEUS research program. TEXO contributes to service economy by creating infrastructure components for Business Webs in the Internet of Services. The goal of TEXO is to provide a platform which makes services tradable on the internet, composable into value-added services, and allows the integration of customized services into the environment of service consumers. TEXO addresses the full lifecycle of these services from innovation to consumption via intuitive interfaces and technical systems. Therefore, the TEXO project takes advantage of semantic technologies to describe the content of services in order to enable automatic processing of service descriptions.
Ontoprise is responsible for the core technologies of the semantic backend of TEXO. With our workpackage partner SAP Research we will deliver the semantic platform to operate and run novel service descriptions and applications developed in TEXO and later on by customers, companies or service providers. Ontoprise delivers the core parts of the Semantic Backend, i.e. reasoning technology, metadata repositories based on that technologies and administration tools.

Webseite: www.theseus-programm.de/scenarios/de/texo

Aletheia ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Leitinnovation mit dem Ziel, durch den Einsatz semantischer Technologien umfassenden Zugang zu Produktinformationen zu ermöglichen. Derzeitige Systeme für die Verwaltung von Produktinformationen fokussieren auf die Lebensphasen Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Dabei vernachlässigen sie jedoch die vorgelagerten Phasen Kundenbedarfsanalyse und Produktportfoliomanagement sowie die späteren Phasen Betrieb, Wartung und Wiederverwertung. Bedeutsame und zunehmend umfangreichere Informationsquellen wie Internetforen, Blogs, Wikis, Emails oder Dokumente aus Büroanwendungen werden zurzeit nicht erfasst. Schließlich sind die aktuellen Systeme auch für Produkttypen wie Software oder Dienstleistungen nicht geeignet. Diese Defizite in den drei wesentlichen Achsen Produktlebenszyklus, Informa¬tions¬quellen, Produkttypen werden durch Aletheia adressiert. In Aletheia werden dabei werden für die Beantwortung von Anfragen einerseits strukturierte Daten aus unternehmenseigenen Informationsquellen wie Produkt-Datenbanken betrachtet, aber auch unstrukturierte Daten aus Office-Dokumenten und Web-2.0-Quellen wie Wikis, Blogs oder Web-Foren sowie Sensor- und RFID-Daten.

 

Die in diesen Quellen enthaltenen Informationen müssen in eine einheitliche Form überführt werden damit sie zur Beantwortung der Anfrage des Benutzers genutzt werden können. Hierbei werden nicht nur die explizit in den verwendeten Quellen enthaltene Informationen zurückgegeben, sondern es werden semantische Technologien eingesetzt, um darüber hinaus implizites Wissen abzuleiten und dem Benutzer zur Verfügung zu stellen.
Die Ergebnisse werden letztendlich kontextorientiert zurückgegeben, das heißt in einer an den Kontext und die Rolle des Benutzers (Kunde, Kundendienst-Mitarbeiter, Produkt-Designer, etc.) angepassten Form, wobei auch eventuelle Zugriffsrechte und Datenschutzrichtlinien berücksichtigt werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.aletheia-projekt.de

 

Im Rahmen des BMBF Verbundprojektes V.em.Pro soll eine integrierte Entwicklungsumgebung erarbeitet werden, die eine frühzeitige Entwicklung von verlässlichen multifunktionalen Produkten ermöglicht. Hierzu wird ein ganzheitliches Konzept erarbeitet, dass eine Virtualisierung von Produktkonzepten ermöglicht und eine wissensbasierte und regelgestützte Analyse der Verlässlichkeit unter Benutzung eines Inferenzsystems erlaubt.

 

Ziel ist die Umsetzung eines rechnerbasierten Werkzeuges zur Virtualisierung von Produktkonzepten in frühen Entwicklungsphasen sowie die Modellierung, Repräsentation und Abbildung von Verlässlichkeitswissen unter Einsatz ontologischer Strukturen.

 

Grundlage des Lösungsansatzes ist die heterogene Modellierung von multifunktionalen Produktkonzepten sowie die Ableitung von nachhaltig wirkenden Maßnahmen und Strategien zur Erhöhung der Verlässlichkeit. 

  

Das Projekt ist vom BMBF gefördert und wird vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.produktionsforschung.de/verbundprojekte/vp/index.htm?TF_ID=49&VP_ID=2642 

 


ontoprise GmbH

An der RaumFabrik 29
76227 Karlsruhe

Telefon: +49 721 509809-0
Telefax: +49 721 509809-11
E-Mail: info(at)ontoprise.de oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

10.08.10 | Informiert in Sekundenbruchteilen: Swisscom Call-Center nutzt innovative Suchtechnologie
Neue "OneFind"-Suche, beruht auf SemanticMiner von IBM Geschäftspartner ontoprise und der IBM OmniFind Enterprise Edition.
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26.07.10 | Zusammenarbeit mit T-Systems Multimedia Solutions
Die T-Systems Multimedia Solutions (T-Systems MMS) und ontoprise bündeln ihre Kräfte bei der Entwicklung und Erweiterung semantischer Produkte.
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